Was macht Mind Game Sport Management?

Von Tony Mamodaly:

Mind Game Sport ist eine Beratungsagentur, die es sich zur Aufgabe gemacht hat talentierten Fußballern aus der Eindimensionalität des deutschen Profi-Fußball auszubrechen. Agierend an der Schnittstelle zwischen College Vermittlungsservice und Spielerberatungsagentur, hat sich die von Tony Mamodaly gegründete Agentur das Ziel gesetzt jungen Fußballern mithilfe von Fußballstipendien in den USA neue Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen.

Heute leite ich hauptberuflich die Agentur Mind Game Sport, welche sich mittlerweile darauf spezialisiert hat die Brücke zwischen dem deutschen und amerikanischen Fußballmarkt zu schlagen. Dabei konzentrieren wir uns auf Spieler, die wir intern als sogenannte Grenzspieler bezeichnen. Darunter verstehen wir Talente, die wenn alles normal läuft den Weg in den Profi-Fußball gehen können, aber wenn nur einer der oben erwähnten äußeren Faktoren wegbricht, den Sprung nicht schaffen. Genau für diese Jungs (und mittlerweile auch Mädels) ist das US College Sport System prädestiniert. Wir helfen diesen Spielern dabei geeignete Colleges zu finden und unterstützen sie dabei, anders als die mittlerweile en masse vorhandenen College-Vermittlungsagenturen, während der gesamten Zeit ihres Studiums.

Wir sehen jeden unserer Spieler als Rohdiamanten. Unser großes Ziel ist es, dass unsere Jungs und Mädels die Zeit im College als Sprungbrett nutzen können um ihr akademisches, fußballerisches und menschliches Potential zu maximieren. Bitte entschuldige meine klischeehafte Startup Sprache, aber, wenn man mal einen genauen Blick auf die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Spieler schaut, dann kann man das leider nicht wesentlich bodenständiger ausdrücken.

Marvin Hezel, der beim SC Freiburg II aussortiert wurde, ist gerade nach vier Jahren in Miami nach New York gezogen und hat dort einen Job bei SAP’s Next Business Gen Unit übernommen. Manuel Andreani schaffte ebenfalls über die Columbia University den Sprung an die Wall Street.
Christopher Hellmann und Julian Büscher wurden 2016 in die MLS gedraftet.
Kevin Feucht lief vergangenes Jahr an der Seite von Heidi Klum, Zac Efron und Kendell Jenner über den roten Teppich bei den Golden Globe Awards.

Dabei erkennen wir immer wieder die gleichen Entwicklungsmuster. Zunächst kommt es zu einem Karriereknackpunkt, an dem sich viele Jungs und Mädels nicht nur orientierungs-, sondern zum Teil auch wertlos fühlen und ihren Platz im Mikrokosmos Fußball suchen.

Das ist meistens der Zeitpunkt, an dem wir ins Spiel kommen. Wir bieten diesen zweifelsfrei talentierten jungen Menschen die Möglichkeit in den USA auf einem weißen Blatt Papier von vorne anzufangen. Sobald diese Spieler ihr Studium in den USA beginnen kommt es zur ersten Phase, der Experimentationsphase. Hier merken die Spieler/innen, dass ihre Qualitäten sowohl auf als auch neben dem Platz gefragt sind. Das Selbstwertgefühl steigt, der Spaß kommt zurück, gute Leistungen pendeln sich ein. Es kommt zu einer Modifizierung des gebeutelten Ichs.

Gegen Mitte des zweiten Jahres beobachten wir dann häufig Phase 2, die Selbstfindungsphase, in welcher der Spieler alte Schwächen ablegt, neue Stärken kennenlernt und entwickelt. Es kommt zu einer unbewussten Veränderung der eigenen Wahrnehmung. Aus sportlicher Sicht kann das bedeuten, dass man durch das deutlich athletischere Training neue Kapazitäten entwickelt, seinen Spielstil verändert, an Reife gewinnt und/oder die Ruhe auf dem Platz ausstrahlt, die womöglich den Spieler vorher am Durchbruch verhindert haben. Ähnliches lässt sich im Studium beobachten. Jungs und Mädels, die vorher keine Ahnung hatten was sie jemals neben dem Sport machen sollten, beginnen klare Vorstellungen ihrer beruflichen Laufbahn zu bekommen. Dabei agieren sie im Vorlesungssaal so wie sie es aus ihrer sportlichen Karriere gewohnt sind: mit viel Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Dazu besitzen unsere Spieler zudem einen anderen Erfahrungs- und Lebenshorizont, der sich ebenfalls positiv auf die Entwicklung ausübt.

Die letzte entscheidende Phase nennen wir Transformationsphase. In dieser legt der Spieler seine letzten Zweifel ab, forciert die Arbeit an seinen Stärken und entwickelt eine klare Strategie um an sein selbst gestecktes Ziel zu gelangen. Dies mag bei dem einen der Weg in die Major League Soccer, also zurück in den Sport, bei dem oder der anderen die Gründung ihrer eigenen Firma oder der Start im Job ihrer Wahl sein.

Für mich ist es das Größte, zusammen mit meinem Team, unsere Spieler und Spielerinnen in ihrem Bestreben zu bestärken, ihr persönliches maximales Potential zu erreichen und somit schlussendlich einen positiven Einfluss in deren Leben zu hinterlassen. Ganz getreu des typisch amerikanischen Mottos „Your network is net worth“ haben wir uns hier in einer Konstellation zusammengefunden, in der wir Möglichkeiten in allerlei Richtungen kreieren wollen, wohlwissend, dass jeder unserer Spieler, den wir irgendwo platzieren unseren Kommunikationsweg zu diesem Arbeitgeber in der Wirtschaft oder im Sport in Zukunft drastisch verkürzt. Das nennen wir bei uns Win-Win-Win Situation.

Was passiert mit den jungen Talenten, die den Sprung nicht schaffen?

Von Tony Mamodaly:

Mind Game Sport ist eine Beratungsagentur, die es sich zur Aufgabe gemacht hat talentierten Fußballern aus der Eindimensionalität des deutschen Profi-Fußball auszubrechen. Agierend an der Schnittstelle zwischen College Vermittlungsservice und Spielerberatungsagentur, hat sich die von Tony Mamodaly gegründete Agentur das Ziel gesetzt jungen Fußballern mithilfe von Fußballstipendien in den USA neue Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen.

 „Nur weniger als 5% der Spieler aus den Nachwuchsleistungszentren den Sprung nach oben, darunter die 3. Liga mitinbegriffen.“ Das bedeutet im Klartext, dass 95% aller Jungs, die teilweise seit ihrem zehnten Lebensjahr vier- bis fünfmal die Woche trainiert haben, jedes Wochenende hunderte von Kilometern zu Spielen gereist sind und den Großteil ihrer Jugend dem großen Traum Fußballprofi zu werden untergeordnet haben, am Ende ihrerJugendkarriere mit 18 Jahren in der vierten oder fünften Liga landen – oder die Schuhe gar komplett an den Nagel hängen.

Ich bin einer von ihnen. Seit meinem 6. Lebensjahr habe ich Fußball gespielt, dazu habe ich ein Jahr später noch mit dem Handball angefangen. Bis zu meinem 17. Geburtstag spielte ich parallel für die B-Junioren der Rhein-Neckar Löwen und die U17 der TSG Hoffenheim. Im Handball durfte ich gar zwei Landerspiele für Deutschland bestreiten. Dass ich früher oder später eine Entscheidung für die eine oder andere Sportart treffen musste war klar. Obwohl ich im März 2017 nach dem Länderspiel gegen Dänemark meine Handballschuhe an den Nagel hängte, verfrachtete man mich in Hoffenheim im entscheidenden U19 Jahr aufs Abstellgleis. Rückblickend ein gravierender Einschnitt.

Gezwungenermaßen wechselte ich mit 18 zum Karlsruher SC, wo es für mich leider nicht so gut lief. Nach einem geplatzten Transfer zu Dundee United in Schottland, landete ich bei Dynamo Dresden, wo ich mich über die U23 fürs 3. Liga Team beweisen sollte. Nach 1 ½ Jahren in Dresden in denen ich sportlich keine Rolle im Club spielte und zusätzlich unter chronischen Patellarsehnen-Problemen litt, erreichte ich dann 2011 mein persönliches Tief. Aufgrund mangelnder Perspektiven landete ich nach Vereinslosigkeit im VDV Camp, ein von der Spielergewerkschaft VDV organisiertes Trainingscamp für vereinslose Profifußballer und Rekonvaleszenten. 

Was bedeutete das für mich? Ich war vereinslos, durfte erst im Juni wieder einen neuen Vertrag unterschreiben und würde 5 Monate ohne Mannschaftstraining, ohne Gehalt und ohne Ziel überbrücken müssen. Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Alles wofür ich seit Jahren so hart gearbeitet hatte, war plötzlich verschwunden. Ich fiel in einen depressionsartigen Zustand, hatte Panikattacken, litt unter Lust- und Antriebslosigkeit und fragte mich oft wofür ich morgens überhaupt aufstehen sollte.

Nur durch Zufall erfuhr ich ein paar Wochen später von der Möglichkeit in den USA Fußball und Studium im College zu verknüpfen. Ich wusste nichts über das System, konnte die Sprache nicht. Ende 2012 zog ich von Mannheim nach Miami, wo ich ein Vollstipendium im Wert von $240.000 erhalten hatte. Vom ersten Tag an schwor ich mir alles zu geben, das Vertrauen zurückzuzahlen und so hart an mir zu arbeiten, dass ich mich nie wieder in ein solches Abhängigkeitsverhältnis begeben zu müssen. Durch die Kombination von Studium und Fußball konnte ich nicht nur zweigleisig planen, sondern verspürte auch deutlich weniger Druck auf meinen Schultern. Dazu hatte ich durch meine taktisch-technische Grundausbildung und meiner Erfahrung auf dem Platz einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Dadurch entwickelte ich neues Selbstbewusstsein, durch das Selbstbewusstsein kamen die guten Leistungen zurück. Durch die guten Leistungen machte Fußball plötzlich wieder Spaß.

Nach 3 Jahren an der Uni in Miami durfte ich meinen Bachelor feiern – mit 1.0, als Jahrgangsbester. Das ist deswegen verrückt, weil ich nie großen Wert aufs Lernen gelegt hatte. In der Schule hatte ich mein Abitur mit Ach und Krach mit 2.9 geschafft. Im März 2015, also kaum 3 Jahre nachdem mich kein Regionalligist in Deutschland mehr unter Vertag nehmen wollte, erhielt ich innerhalb einer Woche die Zusagen von Harvard und Columbia University, zwei der besten Unis der Welt, die ich vorher nur aus Filmen kannte.

Das war mein persönlicher Wendepunkt, der Moment an dem ich beschloss meine Erfahrung an all die Jungs zurückzugeben, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, wie ich damals. Noch bevor ich mich entschied meinen Master an der Columbia University in New York zu beginnen, gründete ich die Agentur Mind Game Sport. 

Was brauchen junge Talente?

Von Tony Mamodaly:

Mind Game Sport ist eine Beratungsagentur, die es sich zur Aufgabe gemacht hat talentierten Fußballern aus der Eindimensionalität des deutschen Profi-Fußball auszubrechen. Agierend an der Schnittstelle zwischen College Vermittlungsservice und Spielerberatungsagentur, hat sich die von Tony Mamodaly gegründete Agentur das Ziel gesetzt jungen Fußballern mithilfe von Fußballstipendien in den USA neue Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen.

Das ist eine von zwei elementaren Frage, die mich seit Jahren beschäftigt. Klar ist Qualität, Talent, Ehrgeiz, Disziplin, Wille, Selbstbewusstsein und Resilienz (die Fähigkeit gegen Widerstände ankämpfen zu können) allein sind nicht ausreichend. Vielmehr würde ich diese lernbaren und für jeden Spieler selbst beeinflussbaren Faktoren als absolute Grundvoraussetzung einstufen.

Denn nur wer diese Fähigkeiten mit sich bringt ist überhaupt gewappnet sich den unbeeinflussbaren, äußeren Faktoren, die den Unterschied zwischen einem späteren Bundesliga- oder Regionalligaspieler ausmachen können, entgegenzusetzen. Zu diesen Einflussfaktoren gehören unter anderem Verletzungsfreiheit, das richtige Umfeld eines Spielers, das Vertrauen des Trainers, sowie die potentielle Unterstützung eines gut vernetzten Beraters oder Mentors. Nicht zu unterschätzen ist außerdem der Faktor Glück. Denn tatsächlich nimmt der Faktor Glück im hochumkämpften Fußballgeschäft in der Entscheidung, ob ein Spieler den Sprung schafft oder nicht, eine immense Rolle ein.

Bitte verstehe mich hier nicht falsch, mit Glück meine ich nicht, dass ein Spieler, der die oben genannten Grundvoraussetzungen nicht mit sich bringt, plötzlich auf wundersame Weise von einem Tag auf den anderen Profi wird. Nein mit Glück meine ich vielmehr, das Glück zu haben sowohl im kurzfristigen, als auch im mittel- und langfristigen Kontext zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ist beispielsweise mein Spielertyp in dem Verein, in dem ich spiele, gerade gefragt? Hat die Profiabteilung meines Vereins gerade Bedarf auf meiner Position? Steht der Trainer auf junge Spieler? Sind die Profis gerade erfolgreich und der Trainer kann es sich leisten einen jungen Spieler mal ins kalte Wasser zu schmeißen? Hat der Verein finanzielle Möglichkeiten (inter)nationale Top-Spieler auf meiner Position zu kaufen oder sind die finanziellen Mittel begrenzt und der Verein verpflichtet mit jungen Spielern zu arbeiten? Ist gerade ein Local Player Platz im Team frei und kein anderer Spieler aus dem Umkreis verfügbar, der einen Profi-Vertrag unterschreiben kann? All dies sind Punkte, die vorausgesetzt, dass ein Spieler die Grundvoraussetzungen mitbringt, mithilfe des Faktors Glück darüber entscheiden können ob ein Talent die Chance erhält Bundesliga-Spieler zu werden oder, wie die übrigen 98% der hochtalentierten Spieler, den Sprung verpasst.

Wieso Glück im Fußball eine so wichtige Rolle Spielt?

Im Basketball wird ein Spieler, der viele Punkte erzielt, die meisten Assists oder Rebounds sammelt, als gut oder sehr gut eingestuft. In der Leichtathletik gilt der oder diejenige als sehr gut, die am Schnellsten über die 100 Linie sprintet oder am Höchsten über eine Latte springt. Das selbe Schema lässt sich auf etliche andere Sportarten übertragen. Christian kennt das ja aus dem Triathlon. Wer gut ist, der ist gut und wenn er besser als seine Mitstreiter ist, gewinnt er am Ende auch.

Hier verhält sich die Entscheidungsfindung im Fußball deutlich subjektiver und komplexer. Jeder von uns kennt die klassischen Stammtischdiskussionen um den Lieblingsverein und dessen Leistungen des vergangenen Wochenendes. Während der Eine von Franck Ribery als „unglaublichen Fußballer mit einer wahnsinnig geilen Technik“ schwärmt, schimpft der Andere „ach komm, der egoistische Fuddler kann doch gar nix – der muss seinen Ball früher abspielen.“

Verrückterweise finden diese Diskussionen, wenn auch (zumeist) in deutlich analytischerer und sachlicherer Art und Weise, auch in den höchsten Entscheidungsebenen des Profi-Fußballs statt. Nehmen wir einmal folgendes Beispiel: Laut diversen Medienberichten wurde der türkische Nationalspieler Hakan Calhanoglu, der vor 2 Jahren für 21 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum AC Mailand wechselte und dort zu den absoluten Leistungsträgern seines Teams zählt, im Januar 2019 heftig vom Bundesligisten RB Leipzig umworben. In der Regel werden Transfers heutzutage nach wochen-, monate- oder gar jahrelanger penibelster Analyse eines Spielers, von den im Club verantwortlichen Entscheidungsträgern, sprich dem Trainer, der sportlichen Leitung sowie der Scouting Abteilung, unter Berücksichtigung der finanziellen Realisierbarkeit eines solchen Deals, gemeinsam geprüft und getätigt. Doch hier kommt es zu einem Kuriosum, das in Wahrheit gar nicht so kurios ist. Laut Transfermarkt.de habe die sportliche Leitung RB Leipzig großes Interesse am Freistoßspezialisten und bereits ein Angebot abgegeben. Allerdings habe die Scouting starke Bedenken an dem Transfer, da diese den Spieler nach genauer Analyse als „nicht gut genug“ befunden hat.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das bedeutet, dass hier vereinsintern zwei völlig entgegengesetzte Meinungen aufeinanderprallen; die Meinungen hocherfahrener Trainer, Manager und Scouts, die sich tagtäglich mit nichts anderem als Fußball auseinandersetzen und dies in Leipzig zweifelsfrei auch sehr gut machen. 

Das mag zum einen an der Komplexität Spiels und verschiedener Spielphilosophien liegen, zum anderen aber natürlich auch an der finanziellen Bedeutung eines solchen Deals. Doch die Entscheidungsprozesse sind, mit Ausnahme der finanziellen Größenordnung, kongruent für alle jungen Talente, die den Sprung aus der einem Nachwuchsleistungszentrum in den eigenen Profibereich schaffen wollen.

How to train with Christian

Von Christian Netuschil:

Wie das Training mit Christian ist? Wo soll ich da nur anfangen? Ich trainiere schon seit ein paar Jahren mit Christian. Wenn ich an unsere Sporteinheiten zusammen denke, fallen mir zuerst  unsere „gemütlichen“ Radausfahrten ein. Falls einer von Euch überlegt, mit Christian auf Tour zu gehen, habe ich einen gut gemeinten Tipp: Nehmt auf alle Fälle(!!!) einen Maxipack Snickers, viel Energydrinks und genug Taschengeld mit! Ich werdet es brauchen, um gegebenenfalls die Tankstelle zu plündern. Denn eine Leidenschaft von Christian ist es, neue und ausgefallene Straßen auf Maps zu entdecken. Der weitere Ablauf ist meistens gleich: Es kommt eine Nachricht a la „Morgen lockere Runde Rad? Hab ne neue Strecke.“ Wenn Ihr Euch dann dafür entscheidet, checkt besser nochmal Eure Bereifung, zieht besser grobe Mäntel auf, nehmt einen Crosser und überlegt, ob ein motorisiertes Fortbewegungsmittel nicht auch eine Überlegung wert wäre. Anfangs gehts dann sicherlich gut gelaunt auf einer schön gut ausgebauten Straße los, nichts ahnend biegt Ihr dann wahrscheinlich urplötzlich ab – und der Spaß geht los. Keine Straße mehr in Sicht. Viel mehr befindet Ihr euch jetzt auf Abwegen und die Fahrwege erinnern eher an Trails oder sind so steil wie der Mount Everest. Ok, hier übertreibe ich vielleicht ein wenig – aber glaubt mir, locker ist da dann gar nichts mehr und ich weiß jetzt genau wie Alistair Brownlee sich beim Zieleinlauf in Cozumel, Mexiko, gefühlt haben muss…

Auch beim Schwimmen ist es mit Christian immer wieder ein Fest. Stellt Euch vor: Wir beide sind im Schwimmbad und auf meine Frage, was denn heute ansteht, hat der Junge bei seiner Antwort stets ein keckes Lächeln auf den Lippen: „Ach, ich hab da einen schönen Schwimmplan für uns.“ Naja, nachdem alle Kacheln gezählt und über 4 km in den Armen sind, robbe ich dann aus dem Becken und habe das Gefühl, dass mein Oberkörper gleich wegfliegt. „Hat doch Spaß gemacht.“ „Ja, sicherlich…“

Jetzt aber mal Spaß bei Seite: Das Training mit Christian macht immer viel Freude und gerade bei harten Einheiten ist es immer schön, Unterstützung zu haben. Er bringt einen immer dazu, das Beste aus sich rauszuholen. Außerdem ist Christian wirklich ein prima Kerl, mit dem man auch außerhalb des Sports viel Spaß hat. Christian, Danke für die gemeinsame Trainingszeit und viel Erfolg bei deinen großen Aufgaben die nächsten Jahre! Ihr könnt gespannt sein, was alles kommen und sich entwickeln wird.

Ein Denkanstoß

Im dritten Beitrag meiner Serie schreibe ich über mein körperliches Tief in der Mitte des Jahres. Oder zumindest eine Thematik, die für mich eine Befreiung war: Ernährung. 
Eines vorweg: Es geht hier nicht um richtig oder falsch, sondern nur um einen Denkanstoß und um eine andere Sichtweise.
Zufällig genau zu dieser Zeit, lief mir Aleksandra Keleman über den Weg. Aleks hat eine auf den ersten Blick sehr radikale und einschränkende Ansicht von Ernährung. Wie bei allen Themen ist es hier wichtig: Anhören, nachdenken, für sich das Richtige mitnehmen. Sitenote: Vor allem beim Anhören scheitern die meisten – egal welche Thematik! 

Ihre Superstar Formel hat ein sehr defensiv formuliertes Ziel: Perfekte Ernährung 🤪 
Natürlich muss das jeder für sich vereinfachen und sich eine Frage stellen: Was tut mir gut – mit welcher Ernährung fühle ich mich gut? Das bedingt natürlich, dass man Dinge ausprobiert und nicht pauschal ausschließt, nur weil es auf den ersten Eindruck nicht schmeckt oder umständlich erscheint. Wer nicht probiert, darf nicht urteilen.
Für mich haben sich 3 zentrale Fragen herauskristallisiert:
1. Wie viel Fleisch ist notwendig?
2. Wie viel Zucker ist notwendig?
3. Wie viel industriell verarbeitetes ist notwendig?

Meine Antwort: Je weniger von allem, desto besser geht es mir. Aber wer nicht probiert, wird es nicht erfahren! Hat hier jemand eigene Erfahrungen? Vielleicht sogar komplett andere?
Guten Appetit! 

https://www.aleksandra-keleman.de/

Arbeit aus Leidenschaft

Heute möchte ich einige Gedanken zu SNOCKS aus Ladenburg loswerden. Oder viel mehr: Was sie mir gezeigt haben. Socken sind so ziemlich das unemotionalste Kleidungsstück und es stellt sich die Frage, wie man dadurch 17 Mitarbeit (6 Vollzeit) anstellen kann. 
Die Antwort ist einfach: Unzufrieden mit ihrem Job, gründeten Johannesund Fe Ba ihr Unternehmen. Sie hatten eine Vision, an die sie glaubten, sie waren lernbereit, Niederlagen begriffen sie als Chance, sie sind kreativ und sie brennen für die Sache. Arbeit ist für sie nicht Arbeit, sondern Leidenschaft für ihre Vision, die ihnen Freiheit bringt.

Die Liste, was man alles aus Snocken machen, ist lange. Neben weiterer Bekleidung bietet das sogenannte #SNOCKSPERIUM unglaublich viele Dienstleistungen und Medienangebote:
https://snocks.com/
Snocksulting
SNOCKS TV: https://bit.ly/2DPtBI4
SNOCKAST: https://spoti.fi/2KJmqm7

Auf Instagram bekommt man am besten mit, was SNOCKS sonst so treibt:
https://www.instagram.com/snocks/
https://www.instagram.com/johannes.snocks/
https://www.instagram.com/oliver.snocks/

Persönlich habe ich mitgenommen, dass man zusammen alles schaffen kann, alleine jedoch ziemlich schnell am Ende sein wird UND man sollte für seine Arbeit eine Leidenschaft haben. Danke SNOCKS für diese Erkenntnis.
Welche Erfahrungen habt ihr in diesem Bereichen gemacht? Widerspricht mir hier jemand?

Soziales Engagement

Am Anfang meines Blogs will ich ein paar Gedanken über das Thema soziales Engagement und Charity Veranstaltungen loswerden. Ich habe das Gefühl, dass es immer mehr Möglichkeiten gibt, Gutes zu tun und der Gesellschaft was zurückzugeben. Jedoch spiegelt sich das nicht unbedingt in der Bereitschaft zu helfen wieder. Woran liegt das?

Für einen entscheidenden Faktor halte ich die Betroffenheit. Mein Eindruck ist:
– Opfer von Umweltkatastrophen helfen? Betrifft mich nicht. Überschwemmungen, Stürme, Erdbeben gibt es bei mir nicht.
– Behinderten Kindern Gemeinschaft und Sportzugang ermöglichen? Wenn ich keinen Fall in meinem Umfeld miterlebe, kann ich mir darunter nichts vorstellen. Mit den Auswirkungen von Sport habe ich mich auch noch nie beschäftigt.
– Allgemein hilfebedürftigen Kinder unterstützen? Ich hatte selbst eine unbeschwerte Kindheit, mir ging es gut, Empathie für andere Fälle Fehlanzeige.

Diese Eindrücke mögen ziemlich pauschalisiert erscheinen. Ich weiß aber genauso gut, dass sie nicht immer zutreffen. Vorschläge, das zu ändern, wären:
– Eigene Interessen berücksichtigen: Welche Themen beschäftigen Dich im Beruf, im Alltag, im Hobby etc?
– Gibt es in diesen Bereichen Charity Projekte (in der Umgebung)?
– Informiere Dich, wer genau die Unterstützung bekommt und wie diese aussieht?
– Wie viel Geld hast du am letzten Wochenende für deine Freizeit ausgegeben? Hätten Dir 5,10,50 oder 100€ weniger dort den Spaß verdorben?

Bei mir ist die Sache relativ einfach: Sport, Jugendliche, Pädagogik und zwar in allen Varianten 🙂 Daher meine Wahl: Heart Racer Team & Herzschlag 👌

Think about it – do it!😉

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Für Fragen, Antworten und Infos stehen WIR Dir gern zur Verfügung!